Hauskommunion und Krankensalbung

Kerze anzünden

Krankenbesuch / Hauskommunion

Sie sind aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht in der Lage, den Gottesdienst in unseren Kirchen mitzufeiern? Sie Kennen jemand, auf den das zutrifft? Dann gibt es die Möglichkeiten des Krankenbesuchs und der Hauskommunion.

So können Sie trotz Einschränkung mit der Gemeinde verbunden bleiben, die sich zur Feier der Eucharistie am Sonntag versammelt. Nach Terminvereinbarung kommt ein Seelsorger oder Seelsorgerin bzw. eine beauftragte Kommunionhelferin oder Kommunionhelfer zu Ihnen nach Hause, um dort mit Ihnen einen Wortgottesdienst zu feiern und Ihnen die heilige Kommunion zu spenden.

Dies kann regelmäßig stattfinden oder auch nur ein einziges Mal zu einem besonderen Anlass.

Wenn jemand vorübergehend, längerfristig oder auf Dauer die Eucharistie nicht mitfeiern kann, aber die Kommunion empfangen möchte, so wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro.

Krankensalbung

"Sobald eine Krankheit sich als ernst erweist, ist es gut, den Priester zu bitten, die Krankensalbung zu spenden. Oft wird es zu lange hinausgeschoben aus Sorge, den Kranken zu erschrecken. Aber das Versehenwerden braucht ja nicht zu bedeuten, dass der Tod unmittelbar bevorsteht. Es bedeutet lediglich, dass eine, wenn auch vielleicht kleine Gefahr des Sterbens gegeben ist. Oft schenkt der Empfang dieses Sakramentes sogar neuen Lebensmut. So kann es außer Vorbereitung auf den Tod auch manchmal Vorbereitung auf das Leben sein.“ (aus: 'Glaubensverkündigung für Erwachsene' - Deutsche Ausgabe des Holländischen Katechismus).

Krankheit und Leiden gehören seit jeher zu den schwersten Prüfungen im Leben des Menschen. In der Krankheit erfährt der Mensch seine Ohnmacht, seine Grenzen und seine Endlichkeit. Gerade in den Stunden des Leidens will Gott den Menschen nahe sein. Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag, sich den Kranken zuzuwenden: „Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie“ (Mk 6,12-13). Deshalb schrieb der Apostel Jakob später: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben“ (Jak 5,14-15).

Leider begegnet mir noch oft das alte Verständnis der Krankensalbung, als es nur im Angesicht des Todes als „Letzte Ölung“ gespendet wurde. Heute kann die Krankensalbung jederzeit und wiederholt im Angesicht schwerer Operationen, Krankheiten oder Gebrechen des Alters empfangen werden. Die Salbung der Stirn und der Hände erfolgt mit den Worten: „Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“

Das eigentliche „Sterbesakrament“ ist die Kommunion als Wegzehrung.
Wenn Sie das Sakrament empfangen möchten, lassen Sie es Pfr. Röring wissen. So bald wie möglich wird er dann zu Ihnen kommen, um die Krankensalbung oder auch die Wegzehrung zu spenden. In dringenden Fällen können Sie sich auch an den Priesternotruf wenden.

Erklärfilm zur Krankensalbung

Erklärfilm zur Krankensalbung